ドイツ語旅日記 エピソ―ド 33 『スキ―休暇はリエンツで』 パ―ト10 「僕の悪夢の謎」


翌日、リサとアランは女子ワ−ルドカップ・スラロムの第一回戦を見に、またホ−ホシュタインへ行きました。
フィオナはアランの意外な過去について話してくれました。

ドイツ語作家: ulenspiegel

 

Am folgenden Tag sind Alan und Lisa wieder zum Hochstein mit dem Bus gefahren, den Worldcup-Slalom der Damen anzuschauen, aber Fiona und ich sind zu Hause geblieben, um uns das Rennen im Fernsehen anzuschauen.

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"Der Thermometer draußen zeigt Minus 9°C! Gut, dass wir uns entschieden haben zu Hause zu bleiben", sagte ich. "Ja, hier haben wir den besten Platz ? mit heißem Kaffee am Kamin", sagte Fiona.

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"...Fiona, Alan ist ein hervorragender Typ, aber ganz anders als du...du bist sehr künstlerisch, aber er ist mehr sportlich. Wie hast du ihn kennengelernt?" fragte ich. "Ich habe ihn zuerst in meiner Kirche getroffen", antwortete sie.

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"Er hat genau wie ich als Kind seine Mutter verloren und hatte auch eine schwierige Beziehung zu seinem Vater. Als Teenager hat er sein Zuhause verlassen und hat in Glasgow als Obdachloser gelebt ? mit Alkohl und Drogen..."

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"Aber jetzt arbeitet er als Jugendarbeiter für Drogenabhängige", erzählte Fiona. "So etwas hätte ich bei ihm nie vermutet, er sieht jetzt aus wie die Verkörperung eines Kerngesunden", sagte ich.

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Das Ergebnis des ersten Durchgangs im Slaloms war: Nr.1 Marlies Schild von Österreich, Nr.2 Mikaela Shiffrin und Nr.3 Maria Höfl-Riesch von Deutschland. Danach sind wir auch zum Hochstein mit dem Bus gefahren, um mit Lisa und Alan dort skizufahren.

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"Ihr beide hättet mit uns kommen müssen! Das war ein unglaublich aufregendes Rennen!" sagte Alan begeistert, "Shiffrin war hervorragend unterwegs, aber diese Marlies Schild war noch schneller!"

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"Aber hier unten ist es viel kälter als auf unserer Piste da oben. Ich bin fast erfroren!" rief Lisa. Dann sind wir mit einem zweisitzigen Sessellift bis ganz nach oben gefahren. Der Lift war schäbig und ging sehr langsam durch den schneebedeckten Fichtenwald.

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Es war eiskalt und fing an zu schneien. "Guck mal, Lisa! Die Schneekristalle fallen aus dem Himmel! Das ist wie in einem Märchenbuch!" rief ich. 3 bis 5mm groß perfekte sechseckige Kristalle sind auf meinem Handschuh gelandet und schmelzen nicht mal.

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"Weißt du, dass jedes Schneekristall einzigartig ist und keins dem andern gleich ist?" sagte ich. "Echt?! Genau wie bei uns Menschen?" erwiderte Lisa. Endlich haben wir alle den Gipfel erreicht. Dort kann man auf die ganze Dolomiten in Italien und auch die Drei-Zinnen sehen.

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Sie sehen wie 3 Haifischzähne aus. "Dort ist die weltberühmte senkrechte Wand ? ein Traum oder Alptraum für die Weltklasse-Kletterer. Ein Teufelskerl von Österreich hat die 3000m hohe spiegelglatt Wand ohne Sicherung erklommen!" bemerkte Alan.

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"Gibt es auch so viel Schnee in Schottland, Alan?" fragte ich, "Ja, in der Vergangenheit schon, aber jetzt gibt es jedes Jahr weniger und weniger Schnee...ist aber kein Problem! Wir fahren auch ohne Schnee!" "Ohne Schnee?! Wie kann das möglich sein?" fragte Lisa.

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"Wir haben viele Wiesen mit Erika statt Schnee und darauf kann man skifahren" erklärte Alan. "Ach, du bist so ein Draufgänger! Das würde ich niemandem empfehlen, es ist zu gefährlich" sagte Fiona. "Die Piste hier sieht aber zeimlich steil aus", sagte ich.

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Es ist eine schwarze Strecke, die den ganzen Weg bis zur Weltcupstrecke führt, aber nach dem Tiefschneefahren am Steilhang gestern war ich selbstbewusst genug, um dort mutig runterzufahren.

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Dann sah ich ein kleines Mädchen mit ihrer Mutter mit Schneepflug da runter fahren. "Das sieht so einfach aus. Aber den Schneepflug brauche ich doch nicht!" dachte ich. Kaum bin ich losgefahren, hat sich mein Stock unter der Skikante verfangen.

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Kopfüber bin ich hingestürzt und mit meiner rechten Schulter auf den eisigen Boden gekracht. "Aua!" schrie ich in furchtbaren Schmerz. Alan kam sofort zu mir und fragte: "Alles klar? Bist du verletzt?"

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Von den akuten Schmerzen ist mir übel geworden und ich fühlte mich schwindlich. Eine Stunde später fand mich zum ersten Mal im Leben in einem Krankenwagen wieder. Als ein Mann mit Rotkreuz Jacke zu mir sprach, erinnerte ich mich plötzlich an meinen Traum.

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"Geht's etwas besser?" fragte er fürsorglich. Im Spital wurden einige Röntgenbilder von mir aufgenommen. "Das Schlüsselbein ist gebrochen...", sagte der Arzt und zeigte mir das Bild, "Kein Skifahren mehr."

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"Was für eine Art, Skiurlaub zu beenden!" sagte ich, als ich mit einer Armschlinge aus dem Krankenhaus rauskamen. "Aber es ist Glück im Unglück, dass es nicht am Anfang sondern erst am Ende des Urlaubs passierte", sagte Lisa mich tröstend.

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"Also Lisa, im Krankenwagen fiel mir plötzlich eine Szene meines Albtraums ein, den ich in der ersten Nacht hier hatte. Der merkwüdige Zug, der auf Bambusskis fuhr und ins Tal stürzte...dann der Hannes, unser Gastgeber, in der roten Jacken."

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"Vielleicht war das ein vorausschauender Traum. Aber warum dann die Bambusskis...?" fragte Lisa. Als ich zurück in England war und eines Tages die Bob-Weltmeisterschaft im Fernsehen schaute, habe ich mich plötzlich an meine Kindheit erinnert.

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Damals hatte mein Vater aus Holz und Bambus einen Rodel für meinen kleinen Bruder gemacht. Den fuhr ich mit ihm auf einem steilen Weg runter, aber konnte nicht stoppen und krachte gegen einen kleinen Jizō-Schrein.

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